Referent_innen

Zugesagt haben:

(ReferentInnen der Foren und Podien, nach Nachnamen in alphabetischer Reihenfolge geordnet)

 

Alberto Acosta, Quito (Ecuador)

arbeitet als Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Autor ("Das 'Buen Vivir'. Die Schaffung einer Utopie" hier).  2007/2008 war er Vorsitzender der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors und Minister für Energie und Bergbau. Er ist Mitglied von Alianza PAÍS, der Partei des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, und hat am Programm dieser Partei mitgearbeitet. Zudem ist er Wissenschaftler an der Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales (FLACSO), Ecuador.

 

Elmar Altvater, Berlin

ist  Professor i. R. für Internationale Politische Ökonomie am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin und  Autor kapitalismus- und wachstumskritischer Bücher (z. B. "Der Preis des Wohlstands", 1992; „Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen“, 2005; "Der große Krach oder die Jahrhundertkrise von Wirtschaft und Finanzen, von Politik und Natur", 2010; "Grenzen der Globalisierung", 1996 mit Birgit Mahnkopf). Das mit Raul Zelik verfasste Buch „Vermessung der Utopie. Ein Gespräch über Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft“ findet sich hier. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Thesenpapier zum Forum 01

 

Geneviève Azam, Toulose (Frankreich)

forscht und lehrt als Dozentin für Wirtschaft an der Universität Toulouse II, ihre Schwerpunkte sind nachhaltige Entwicklung, geistiges Eigentumsrecht  und Privatisierung. Sie ist aktivistische Umweltschützerin und Globalisierungskritikerin und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Frankreich. Ihr Weblog hier.

Thesenpapier zum Forum 01

Nnimmo Bassey, Nigeria

ist Gründer von „Friends of the Earth Nigeria“ und Vorsitzender von „Friends of the Earth International“ (FOEI) und wurde 2010 mit dem alternativen Nobelpreis geehrt. Er beklagt die starke Betroffenheit des afrikanischen Kontinents vom Klimawandel und fordert, dass der Norden seine „Klimaschulden“ zurückzahlen müsse. Ein Bericht über ihn und den Kampf gegen die Ölkonzerne in Nigeria hier und ein Interview hier

 

Adèle Bouvattier, Berlin

ist Aktivistin und Mitglied der Gender AG und der Degrowth AG von Attac. Sie studiert lyrischen Gesang und beschäftigt sich mit Kunst als antikapitalistischem Kampfmittel, dem Stellenwert der Arbeit und Kunst in einer Postwachstumsgesellschaft. Beim Schreiben kombiniert sie Degrowth mit den Themen Gender, Klassen, Kunst und Bildung. Sie veröffentlichte vor kurzem „Sortir du patriarcat – clé taboue de l'entrée en décroissance“ (Cahiers de Zadig).

 

Olaf Bernau, Bremen

engagiert sich in dem transnational organisierten Netzwerk afrique-europe-interact, das Abgeschobene und selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen unterstützt und für die Durchsetzung der zivilen, politischen und sozialen Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen kämpft. Er war an der Organisation der Protestkarawane aus Flüchtlingen, Bäuerinnen und Bauern sowie Landlosen von Malis Hauptstadt Bamako zum Weltsozialforum in Dakar im Februar 2011 beteiligt. Ein Interview mit ihm über den globalen Zusammenhang von Herrschaft und Gewalt findet Ihr hier.

 Thesenpapier zum Forum 4.

Adelheid Biesecker, Bremen

emeritierte  Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Geschichte ökonomischer Theoriebildung, Mikroökonomie aus sozial-ökologischer Perspektive, Ökologische Ökonomie und Feministische Ökonomie.  Sie ist Mitglied im Netzwerk „Vorsorgendes Wirtschaften“ sowie in der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland an. Ihren  Artikel "Vorsorgendes Wirtschaften - Zukunftsfähigkeit jenseits der Krisenökonomie" findet Ihr hier.

Ihre Thesenpapiere für das Forum 2 und das Podium 7 können hier eingesehen und heruntergeladen werden.

Ronald Blaschke, Dresden

Diplomphilosoph und -pädagoge, Mitbegründer des Netzwerkes Grundeinkommen (www.grundeinkommen.de), Mitglied im Netzwerkrat. Er publiziert zu den Themen Arbeit und Arbeitsgesellschaft, Grundsicherung und Grundeinkommen, Armut, bürgerschaftliches Engagement, zuletzt erschienen: „Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten“, Berlin 2010. Eine Liste seiner Publikationen findet Ihr hier und über das BGE spricht er hier.

 

Raimund Bleischwitz, Wuppertal

ist Professor am Europakolleg Brügge (Belgien) und stellvertretender Forschungsgruppenleiter der Forschungsgruppe 3 „ Stoffströme und Ressourcenmanagement“ am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind  Umwelt- und Ressourcenökonomie, Ressourcenproduktivität, Institutionenökonomie, Governance, Ressourcenpolitik, Nachhaltigkeitsstrategien und Gemeinschaftsgüter. Seine Website beim Wuppertal Institut hier.

 

Ulrich Brand, Wien (Österreich)

arbeitet als Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören sowohl die internationale Ressourcen- und Umweltpolitik als auch  Nichtregierungsorganisationen und soziale Bewegungen. Er ist Mitglied in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, im wissenschaftlichen Beirat von Attac und der Bundeskoordination Internationalismus. Seine Website bei der Universität findet sich hier und ein Interview mit ihm "Nutzen Krise nicht zur Neuausrichtung" vom 26. November 2009 in "Der Standard" (Österreich) hier.

 

Claudia von Braunmühl, Berlin

unabhängige entwicklungspolitische Gutachterin, Beraterin und Honorarprofessorin für Internationale Politik am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem Internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik sowie Gender und Globalisierung. Sie ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland und der Grünen Akademie der Heinrich Böll Stiftung.  Ihre Homepage findet Ihr hier.

 

Nicola Bullard, Bangkok (Thailand)

ist langjährige Mitarbeiterin bei Focus on the Global South. Im Vorfeld der Kopenhagener Klima-Gespräche im Dezember 2009 arbeitete sie mit AktivistInnen und Bewegungen in Asien und international am Aufbau einer Bewegung für Klimagerechtigkeit. Dabei liegt ihr vor allem daran, Themen der sozialen und ökologischen Gerechtigkeit in den Mittelpunkt der Klimadebatte zu stellen. Die Homepage von „Focus on the Global South“ mit einer Kurzbeschreibung ihrer Person findet Ihr hier.

 

Kai Burmeister, Offenbach

ist Dipl. Volkswirt und arbeitet in der IG-Metall-Grundsatzabteilung. Außerdem ist er IUSY (International Union of Socialist Youth)-Vize-Präsident.

 

Mario Candeias, Berlin

seit 2007 Referent für Kapitalismuskritik und Gesellschaftsanalyse am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung. Er ist politischer Ökonom, Redakteur der Zeitschriften „Das Argument“ und „Luxemburg“, Mitglied des Instituts für kritische Theorie (InkriT) und seit fast 25 Jahren in unterschiedlichen Bewegungskontexten aktiv. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Transformationstheorie, Krise, Strategien der „Mosaiklinken“ und Übergänge zu einer „Reproduktionsökonomie“. Ein Artikel zu Transformationen des Kapitalismus und revolutionärer Realpolitik findet sich hier.

 

Cecil D. Corbin-Mark, U.S.A.

Just Transition Alliance, USA.

 

Michael Dauderstädt, Bonn

Politikwissenschaftler, Ökonom und Mathematiker. Er leitet die Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seine Hauptarbeitsgebiete sind internationale politische Ökonomie, Entwicklungspolitik und europäische Integration. Ein Artikel zu sozialem Wachstum findet sich hier.

 

Alex Demirovic

lehrt zurzeit als Gastprofessor an der TU Berlin politische Theorie. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, Redakteur der Zeitschriften Prokla und LuXemburg. Seine Arbeitsgebiete sind kritische Gesellschaftstheorie, Demokratie- und Staatstheorie. Veröffentlichungen: Demokratie in der Wirtschaft, Münster 2007; (Hrsg. gemeinsam mit Bader, Becker, Dück): VielfachKrise, Hamburg 2011

 

Tanja von Egern-Krieger 

promoviert in Philosophie an der Universität Greifswald und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.

 

Andreas Exner, Wien (Österreich)

Publizist, Redakteur der "Streifzüge", unabhängiger Gewerkschafter und Autor ("Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern“, gemeinsam mit Christian Lauk und Konstantin Kultere). Er ist Mitbegründer des wachstumskritischen Netzwerks Social Innovation Network (SINet). Er schreibt schwerpunktmäßig zur Kritik der Wachstums- und Arbeitsgesellschaft. "Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern" wird hier diskutiert.

Thesenpapier zum Auftaktpodium

Marko Ferst, Gosen

Politikwissenschaftler und Autor, Mitgründer der Ökologischen Plattform und derzeit Mitglied im Koordinierungsrat. Sein politisches Hauptinteresse gilt der Durchsetzung einer ökologischen Zeitenwende, woran sich unter anderem Fragen nach ökologisch alternativen Lebensformen, der Möglichkeit eines sozialkulturellen Wandels und der Nord-Süd-Ungerechtigkeit knüpfen. Das von ihm verfasste Plädoyer für ein ökologisches Kultursystem findet sich hier.

 

Ralf Fücks, Berlin

ist Politiker und Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Er bekleidete mehrere politische und Parteiämter für Bündnis 90/Die Grünen.  Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf den Themen Nachhaltige Entwicklung, Migration, Zukunft Europas und Internationale Politik. Texte und Reden von ihm findet Ihr hier.

 

Lili Fuhr, Berlin

Geographin und Referentin für Internationale Umweltpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung mit den Arbeitsschwerpunkten internationale Klima- und Ressourcenpolitik.  Ihre Blogeinträge auf „Klima der Gerechtigkeit“ gibt es hier.

 

Sven Giegold, Brüssel (Belgien)

Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Mitbegründer von Attac Deutschland. Er ist Mitglied der Grünen Fraktion im Europaparlament und in den Ausschüssen für Wirtschaft und Währung sowie für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten aktiv. Die Schwerpunkte seines politischen Engagements liegen auf Nachhaltiger Wirtschaft, Globalisierungskritik und „Green New Deal“.

 

Friederike Habermann, Berlin

ist Ökonomin, Historikerin, Aktivistin und Autorin. Ihre Schwerpunkte liegen in der Feministischen Ökonomie, Solidarische Ökonomie und Peer-to-Peer-Produktion.  Ein Gespräch mit ihr über alternative Projekte zur bestehenden Wirtschaftsform in „Der Freitag“ 20.6.2009 hier  und einen Artikel über den Zusammenhang von Kapitalismus, Rassismus und Sexismus in „ak – analyse & kritik“ hier.

 

Marcel Hänggi, Zürich (Schweiz)

arbeitet als freischaffender Journalist und Buchautor mit dem Schwerpunkt auf Wissenschaft und wissenschaftsnahen Themen sowie Umwelt und Geschichte. Er unterrichtet als Gastdozent am Medienausbildungszentrum in Luzern. Im April 2011 ist sein neuestes Buch erschienen: "Ausgepowert. Das Ende des Ölzeitalters als Chance", herausgegeben von der Schweizerischen Energie-Stiftung. Seine Homepage  hier.

Sein Thesenpapier zum Podium 5 kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

Frigga Haug, Hamburg

war Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik und ist Vorsitzende des Berliner Instituts für kritische Theorie (InkriT) sowie Mitglied im Kuratorium des ISM. Ihre Forschungsschwerpunkte: Arbeit und weibliche Vergesellschaftung und Frauenpolitik. Sie ist Redakteurin und Mitherausgeberin des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus und der Zeitschrift Das Argument, Mitbegründerin der Berliner Volksuniversität, gehört dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland und der Rosa-Luxemburg Stiftung an und ist Mitglied der Partei DIE LINKE. Ihre Homepage  hier.

Hier kann ihr Thesenpapier für das Podium 8 angeguckt und heruntergeladen werden.

Claudia Haydt, Tübingen

Soziologin und Religionswissenschaftlerin und Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung.  Ihre Schwerpunktbereiche sind Israel/Palästina, Europäische Militarisierung, Islam sowie allgemein Friedens- und Konfliktforschung.  Ihren Weblog findet Ihr hier und von ihr veröffentlichte Artikel hier.

 

Silke Helfrich, Jena

ist freie Bildungsreferentin und Publizistin. Ihre Schwerpunktthemen sind Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit, mit Fokus auf Lateinamerika und den „Gemeingütern“ (Commons). Sie betreibt einen deutschsprachigen Blog zu Gemeingütern (ihr Weblog hier) und ist Autorin des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“.

 

Dierk Hirschel

ist Ökonom und Wirtschaftsexperte der Gewerkschaft ver.di. Er hat zahlreiche Studien zum Einkommensreichtum und seinen Ursachen und Finanzmarktregulierung verfasst.  Ein Artikel von ihm hier.

 

Tim Jackson, London

forscht als Professor für nachhaltige Entwicklung im Zentrum für Umweltstrategien an der Universität Surrey.  Seine momentanen Forschungsschwerpunkte sind u. a. Konsumentenverhalten, nachhaltige Energiesysteme, ökologische Ökonomien und Umweltphilosophie. Er war Leiter der wirtschaftlichen Führungsgruppe der Kommission für nachhaltige Entwicklung (NEF), einem unabhängigen Beirat der britischen Regierung. Sein Buch „Prosperity without Growth“ erscheint im April 2011 auf Deutsch. Seinen Bericht dazu  findet Ihr hier und weitere Informationen über ihn hier.

 

Athanasios Karathanassis, Hannover

ist Politik- und Sozialwissenschaftler. Er lehrt zurzeit an der Freien Universität Berlin und der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind gesellschaftliche Naturverhältnisse, Politische Ökonomie, Globalisierung sowie soziale Bewegungen im Postfordismus.  Seinen Aufsatz „Umweltpolitik, ökonomische Naturverhältnisse und die Systemfrage - Einblicke und Ausblicke aus politisch-ökonomischer Sicht“ findet Ihr hier.

Der Beitrag "Wachstum, Wachstum – Zerstörung und Mangel" aus dem Sammelband "Über die Metapher des Wachstums" befindet sich hier.

Hier sein Thesenpapier für das Forum 2.

Bruno Kern, Mainz

ist Theologe, Philosoph, Gesundheits- und Krankenpfleger, zurzeit selbstständig als Lektor und Übersetzer. Er ist Gründungsmitglied der „Initiative Ökosozialismus“.

Simone Knapp, Heidelberg

Ethnologin und Afrikanistin mit regionalem Schwerpunkt Südliches Afrika. Sie arbeitet hauptsächlich zu WSK-Rechten und sozio-ökonomischer Gerechtigkeit. Konkrete Themen sind die Entschädigungsklage der Apartheidopfer gegen internationale Konzerne, die Kampagne für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia und dem Südlichen Afrika, Land Grabbing in Sambia, Aufarbeitung der Landreform in Simbabwe sowie menschenrechtliche und politische Implikationen des Diamantenabbaus in Marange/Simbabwe. Sie ist als Koordinatorin der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) tätig. Die Homepage von KASA findet Ihr hier.

 Thesenpapier zum Forum 04.

Rosa Koian, Papua Neuguinea

unterstützt die Bismarck Ramu Group (BRG), eine Nichtregierungsorganisation in Papua Neuguinea, dabei, ihr Land vor InvestorInnen zu schützen, und kämpft gegen die menschliche und ländliche Ausbeutung. Sie setzt sich dafür ein, dass die Kontrolle über Landeigentum und Ressourcen bei der einheimischen Bevölkerung und deren Unabhängigkeit und Nahrungssicherheit bestehen bleibt. Des Weiteren ist sie als Schriftstellerin tätig ( „A Source for Development Workers in Papua New Guinea“) und arbeitet zu den Themen Entwicklung, soziale und ökonomische Gerechtigkeit, Menschenrechte, Umwelt, Klimawandel und die Macht der Großunternehmen. Die Homepage der BRG gibt es hier.

 

Daniela Kolbe, Leipzig und Berlin

ist als Teil der SPD-Fraktion seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. Dort arbeitet sie im Innenausschuss und im Ausschuss für Bildung und Forschung. Seit Januar 2011 leitet sie zudem die neu eingerichtete Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“. Ihre Homepage findet Ihr hier. Sie ist auf dem Kongress Teilnehmerin beim Podium 11 zur Enquete. Ihr Statement hierfür findet Ihr hier.

Thesenpapier zusammen mit Sabine Leidig und Hermann Ott zum Podium 11.

Ralf Kramer

ist tätig im Bereich Wirtschaftspolitik und im ver.di Bundesvorstand, Mitglied der Programmkommission Die Linke

Benny Kuruvilla, Neu-Delhi (Indien) 

studierte Ökonomie und Internationale Beziehungen in Mumbai sowie Neu-Delhi und ist seit 2004 Forschungsmitglied der globalisierungskritischen NGO „Focus on the Global South“ (Focus). In seiner Forschungsarbeit setzt er sich insbesondere mit den Themen Deglobalisierung und Klimapolitik auseinander. Die Homepage von Focus mit einer Kurzbeschreibung seiner Person findet Ihr hier.

 

Sabine Leidig, Heidelberg und Berlin

war von 2003 bis 2009 Geschäftsführerin bei Attac und arbeitete im Koordinierungskreis. In dieser Funktion setzte sie sich gegen die Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen sowie gegen die Entfesselung der Märkte ein und kämpfte für globale soziale Rechte sowie soziale und ökologische Regeln im Welthandel. Sie unterstützte u.a. Projekte für die Regulierung der Finanzmärkte und die Umverteilung von Reichtum. Seit September 2009 ist sie Bundestagsabgeordnete für die Partei Die Linke, Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ und  Mitglied im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung. Mehr Informationen gibt es hier. Sie ist auf dem Kongress Teilnehmerin beim Podium 11 zur Enquete. Ihr Statement hierfür findet Ihr hier.

Thesenpapier zusammen mit Daniela Kolbe, Hermann Ott für das Podium 11

Stephan Lessenich, Jena

ist Professor für Soziologie und seit 2010 Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Theorie des Wohlfahrtsstaats, vergleichende Makrosoziologie und institutioneller Wandel und gesellschaftliche Transformation. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland,  im Wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Grundeinkommen und im Wissenschaftlichen Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seine Homepage findet Ihr hier.


Nicola Liebert, Berlin

arbeitet als freie Journalistin und beschäftigt sich vor allem mit Wirtschaftspolitik und Fragen der Globalisierung.  Die Steuerpolitik, um die es auch in ihrem neuen Buch „Wie sich der Staat selbst das Wasser abgräbt und was dagegen zu tun wäre - Die deutsche Steuerpolitik auf dem Prüfstand“ geht, ist eines ihrer Schwerpunktthemen.  Einen Artikel dazu in „Le Monde Diplomatique“ findet Ihr hier, und ihren Artikel über steigende Lebensmittelpreise und Agrarspekulationen hier.


Ulla Lötzer

ist stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Obfrau in der Enquete Kommission, „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Boniface Mabanza, Heidelberg

ist im Kongo geboren und seit mehreren Jahren Mitarbeiter der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), die sich mit sozio-ökonomischen Fragen insbesondere in den Ländern Südafrika, Namibia, Simbabwe und Sambia auseinandersetzt. Die Homepage von KASA findet Ihr hier. In seiner neuesten Veröffentlichung „Gerechtigkeit kann es nur für alle geben“ liefert er unter der Bezugnahme auf Theorien der Politischen Theologie eine Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive.

 Thesenpapier zum Podium 9.

Birgit Mahnkopf, Berlin

ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die ökonomischen, sozialen und politischen Dimensionen der Globalisierung und die Politische Ökonomie der europäischen Integration. Sie ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland und verfasste gemeinsam mit Elmar Altvater ein Standardwerk zur Globalisierung „Die Grenzen der Globalisierung. Ökonomie, Ökologie und Politik in der Weltgesellschaft“. Mehr Informationen über sie erhaltet Ihr hier.

 

Esperanza Martínez, Ecuador 

ist Mitbegründerin der Umweltorganisationen „Acción Ecológica“ und „Oilwatch Sudamerica“. Sie war unter anderem als Beraterin für das ecuadorianische Energie- und Bergbauministerium tätig und hat gemeinsam mit Alberto Acosta mehrere Bücher zum Themenkomplex Umwelt und Wirtschaft herausgegeben.

 

Joan Martinez-Alier, Barcelona (Spanien)

forscht als Professor für Ökonomie und Wirtschaftsgeschichte an der Universität in Barcelona und ist Mitbegründer der Internationalen Gesellschaft für Ökologische Ökonomie. Sein Werk „Environmentalism of the Poor“ gilt als grundlegend für die Bemühungen, Umweltschutz und Verteilungsgerechtigkeit miteinander zu vereinbaren.  Er ist einer der Vordenker des Yasuní-Klimaschutzprojektes in Ecuador, ein Bericht über dieses Projekt hier.

 

Mohssen Massarrat, Osnabrück

emeritierter Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Osnabrück. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Politische und Sozialökologische Ökonomie/Theorie Nachhaltiger Entwicklung, Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Globalisierung. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland sowie in der Attac-AG „ArbeitFairTeilen“. Für die Deutsch-Iranische Kooperation zu Klimapolitik und nachhaltiger Entwicklung am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie arbeitet er als Koordinator. Seine Homepage hier.

Thesenpapier zum Podium 8.

Mathias v. Mirbach

ist Landwirtschaftsmeister, seit 1995 Pächter des Kattendorfer Hofes (Demeter)in GbR, Wirtschaftsgemeinschaft seit 1998, Mitglied im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

 

Michaela Moser, Wien (Österreich)

Sozialexpertin, Ethikerin und PR-Beraterin. Sie ist Vizepräsidentin des European Anti Poverty Networks (EAPN) und langjährige Aktivistin der österreichischen Armutskonferenz. Als Mitarbeiterin in der AG „Frauen und Armut“, Mitinitiatorin eines Feministischen Frauenrats, Mitautorin eines Feministischen Regierungsprogramms und des europäischen Projekts „Empowering Women to active European Citizenship“ setzt sie sich besonders für Frauenrechte ein. 2010 erschien ihr Buch „Es reicht! Für alle! Wege aus der Armut“.

 

Michael Müller, Berlin

ist Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands, die sich als Nichtregierungsorganisation schwerpunktmäßig für eine Umwelt- und Klimaschutzpolitik engagieren, die soziale mit ökologischen Fragen verknüpft. Von 1983 bis 2009 war er Mitglied der SPD im Deutschen Bundestag und von 2005 bis 2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

 

Tadzio Müller, Berlin

Aktivist für Klimagerechtigkeit und Publizist mit politikwissenschaftlichem Hintergrund („Grüner Kapitalismus - Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums“, gemeinsam mit Stephan Kaufmann). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Turbulence – Ideas for Movement (www.turbulence.org.uk) und aktiv bei gegenstromberlin.

Thesenpapier für das Forum 4.

Barbara Muraca, Greifswald

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben  in praktischer Philosophie/ Umweltethik an der Universität Greifswald. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsethik, 2010 ist ihr Buch „Denken im Grenzgebiet - prozessphilosophische Grundlagen einer Theorie starker Nachhaltigkeit“ erschienen. Ihre Homepage bei der Universität Greifswald hier.

Ihr Thesenpapier zum Podium P09

Hermann Ott, Berlin

Zukunftsforscher am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und Mitglied des Bundestags für Bündnis 90/Die Grünen. Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Klima- und Umweltpolitik, Völkerrecht und internationale Politik. Seine Website hier. Er ist auf dem Kongress Teilnehmer beim Podium 11 zur Enquete. Sein Statement hierfür findet Ihr hier.

 

Niko Paech, Oldenburg

ist außerplanmäßiger Professor an der Universität Oldenburg und vertritt den Lehrstuhl Produktion und Umwelt. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Umweltökonomik, Nachhaltigkeitsforschung, Konsumforschung, Klimaschutz, Innovationsforschung und Nachhaltigskeitskommunikation. Er ist  Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ). Eine Zusammenfassung seiner wachstumskritischen Positionen findet sich hier.

Thesenpapiere für das Forum 2 und das Podium 00

Helge Peukert, Erfurt 

ist Professor am Krupp-Stiftungslehrstuhl für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie der Universität Erfurt. Zuletzt erschien sein Buch „Die große Finanzmarktkrise“, in dem er sich gegen die Ansicht der Mainstreamökonomie wendet, dass Selbstkontrolle, soft regulation und das Eigeninteresse der AkteurInnen zu effizienten Finanzmärkten führen. Eine Video-Botschaft zum Thema findet Ihr hier.

 

Iara Pietricovsky de Oliveira, Brasilien

ist Anthropologin, Schauspielerin und Geschäftsführerin des Instituto de Estudos Socioeconômicos (INESC) in Brasilien. INESC ist eine brasilianische Nonprofitorganisation, die Projekte zur Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements und politischer Partizipation vorantreibt.

 

Bernhard Pötter, Paris (Frankreich)

war bis 2005 Redakteur bei der taz und schreibt mittlerweile als freier Autor Artikel unter anderem für Die Zeit, GEO, den Freitag und das onearth Magazine (New York). Zuletzt erschien sein Buch „Ausweg Ökodiktatur? Wie unsere Demokratie an der Umweltkrise scheitert“, in dem er die Erweiterung der Demokratie zur „Ökokratie“ skizziert, welche die physikalischen Grenzen der Erde anerkennt und ihre Respektierung politisch organisiert. Eine Rezension des Buches findet Ihr hier.

 

Werner Rätz, Bonn

arbeitet als Autor und freiberuflicher Referent. Er studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Geschichte und beschäftigt sich vor allem mit sozialen Fragen. Er ist Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) und Mitglied der Attac-AG „Genug für Alle“. Darüber hinaus vertritt er die Informationsstelle Lateinamerika im Attac-Rat. Sein Plädoyer für das BGE findet Ihr hier und ein Gespräch mit ihm in „Analyse und Kritik“ vom November 2008 hier.

Thesenpapier zum Podium 7

Sabine Reiner, Berlin

arbeitet als Gewerkschaftssekretärin im Bereich Wirtschaftspolitik beim ver.di Bundesvorstand und ist Gründungs- und Redaktionsmitglied der seit 2004 erscheinenden Zeitschrift „INTERVENTION. Europäische Zeitschrift für Ökonomie und Wirtschaftspolitik“. Sie ist Mitglied im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung und war dort von 1999-2002 als Referentin im Bereich Wissenschaft und Politik mit Themenschwerpunkt Politische Ökonomie tätig. Einen von ihr verfassten Beitrag zum Wirtschaftswachstum hier.

Thesenpapier zum Podium 00

Norbert Reuter, Berlin

arbeitet als Gewerkschaftssekretär im Bereich Wirtschaftspolitik beim ver.di Bundesvorstand und ist Privatdozent für Volkswirtschaftslehre an der RWTH Aachen. Er ist Sachverständiger der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ des Deutschen Bundestages. Ein Interview mit ihm zum Thema Wachstum findet sich hier.

Thesenpapier zum Podium 08

Leida Rijnhout, Brüssel (Belgien)

Sozialanthropologin und Direktorin der Northern Alliance for Sustainability (ANPED). Sie arbeitet zu globalen Themen wie ökologische Schulden, umweltpolitische Gerechtigkeit und ökologisches Wirtschaften. Die Website der ANPED findet sich hier und wie sie zu Wachstum und zivilgesellschaftlichen Organisationen steht erfahrt Ihr hier.

Thesenpapier zum Podium 1

Thomas Sablowski, Frankfurt am Main

ist Politikwissenschaftler und zurzeit Gastprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Er untersucht die Entwicklung und die Krisen des Kapitalismus und der Finanzmärkte. Er ist Redakteur der Zeitschrift PROKLA und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Thesenpapier zum Podium 4.

Saral Sarkar, Köln

ist Publizist und politischer Aktivist und vertritt eine öko-sozialistische Position. Er beteiligte sich an der Ökologie- und Friedensbewegung und ist in der Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung aktiv. Er verfasste zahlreiche Publikationen zum Thema Nachhaltigkeit aus der Perspektive des Ökosozialismus (u.a. „Die nachhaltige Gesellschaft. Eine kritische Analyse der Systemalternativen“),  sein Buch „Krisen des Kapitalismus“  gibt es hier.

 

Vishwas Satgar, Johannesburg (Südafrika)

Anwalt für Arbeitsrecht und politischer Aktivist in Südafrika. Er arbeitet als Redakteur für das politische Monatsmagazins Amandla und sitzt im Vorstand des „Co-operative and Policy Alternative Center“ in Johannesburg. Zuletzt nahm er in Verbindung mit der Grassroots Global Justice Alliance aktiv am Weltsozialforum in Dakar, Senegal teil. Seinen Bericht dazu findet Ihr hier.

 

Hans-Joachim Schabedoth, Frankfurt am Main

Sozialwissenschaftler, Gewerkschaftsfunktionär und Mitglied der IG Metall. Er arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle zwischen Gewerkschaften, Regierung und Parteien, und engagiert sich für den Ausbau von Arbeitnehmerrechten.

Thesenpapier zum Podium 7

Stefan Schmalz, Jena

war zwischen 2007 und 2010 im Fachgebiet Internationale und Intergesellschaftliche Beziehungen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel. Seit 2010 gehört er dem akademischen Rat am Institut für Soziologie der Friedrich Schiller-Universität in Jena an. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nord-Süd-Beziehungen, Lateinamerika und der globale Süden, Neue Regionalmächte und BRIC-Staaten, Entwicklungstheorie, Internationale Beziehungen und Internationale Politische Ökonomie.

 

Matthias Schmelzer, Berlin

studierte Geschichtswissenschaft, Politik und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und der University of California, Berkeley, und promoviert derzeit an der Europa-Unversität Viadrina zum Wachstumsparadigma und der OECD. Er ist aktiv bei Attac, war 2009/10 im bundesweiten Koordinierungskreis und arbeitet zu den Themen Globalisierung, Wachstumskritik und Klimagerechtigkeit.

 

Francois Schneider, Barcelona (Spanien)

forscht als Professor an der autonomen Universität in Barcelona (UAB). Seine Forschungsschwerpunkte sind Degrowth economics, Produktlebenszyklen und Nachhaltigkeit.  Er ist Gründer des Forschungsinstituts R & D (Research & Degrowth/Recherche & Décroissance), Mitinitiator und -organisator der Internationalen Degrowth-Konferenzen 2008 und 2010 in Paris und Barcelona. Sein Profil an der Universität findet Ihr hier.

 

Uwe Schneidewind, Wuppertal

ist Wirtschaftswissenschaftler und seit März 2010 Inhaber des Lehrstuhls für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Zudem ist er Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH. Themenschwerpunkt seiner Forschung sind Strategien nachhaltigen Wandels auf Organisations-, Branchen- und institutioneller Ebene.

 

Ernst Schriefl, Wien (Österreich)

studierte Informatik und Technischer Umweltschutz in Wien und ist seit Anfang der 1990er Jahre in Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zivilgesellschaftlich aktiv. Er ist Mitgründer der „ecoPolicy-Lab - association for the analysis, assessment and advancement of ecologically oriented policy concepts”. Eines seiner aktuellen Forschungsprojekte ist „Powerdown - Diskussion von Szenarien und Entwicklung von Handlungsoptionen auf kommunaler Ebene angesichts von ,Peak Oil‘ und Klimawandel“. Mehr Informationen über das Projekt findet sich hier und mehr über ihn erfahrt Ihr hier.

 

Antje Schrupp, Frankfurt am Main

Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Philosophin. 1999 promovierte sie im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt mit einer Arbeit zur weiblichen politischen Ideengeschichte. Sie arbeitet als Referentin und Publizistin zu Themen aus Philosophie, Feminismus, Religionen, Weltanschauungen und der Geschichte des Sozialismus. Seit 2000 ist sie Redakteurin der Zeitung „Evangelisches Frankfurt“. Ihre Homepage findet Ihr hier und einen Kommentar zum bedingungslosen Grundeinkommen hier.

 

Babette Scurrell, Dessau

Soziologin, seit 1992 mit nachhaltiger Regionalentwicklung beschäftigt; Arbeitsschwerpunkte: Vielfalt der Arbeit, Gemeinwesensökonomie, Partizipation, Bildung. Aus wissenschaftstheoretischen Gründen um die Anerkennung und Einbindung des forschenden Lernens von sog. PraxispartnerInnen in die Wissenschaft bemüht. Mitglied im Netzwerk „Vorsorgendes Wirtschaften“. Texte findet ihr hier und hier.

Thesenpapier für das Forum 03

Filka Sekulova, Barcelona (Spanien)

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Ecological Economics and Integrated Assessment” am „Institute for Environmental Science and Technology“ (ICTA) an der autonomen Universität Barcelona. In ihrer Forschungsarbeit fragt sie nach dem Zusammenhang zwischen Ökonomie, Klimawandel und dem gutem Leben.

 

Roland Süß

arbeitet als Gebäudeenergiebrater. Ist aktiv in der AG Welthandel und WTO von Attac und Mitglied im Koordinierungskreis von Attac. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit liegen auf den Themen Weltwirtschaft, EU-Handelspolitik.

 

Vandana Shiva, Indien

engagiert sich als Umweltschützerin, Bürgerrechtlerin und Feministin für soziale Gerechtigkeit. 1993 erhielt sie den Alternativen Nobelpreis für ihr Streben, die Themen gesellschaftliche Stellung der Frauen und Ökologie in den Diskurs um moderne Entwicklungspolitik einzubringen. Sie ist Vorsitzende des International Forum on Globalization, Mitglied des Club of Rome und des Exekutivkomitees des Weltzukunftsrates. Als Globalisierungskritikerin engagiert sie sich vor allem gegen transnationale Unternehmen. Ein Interview mit ihr über biologische Landwirtschaft und den Schutz der natürlichen Artenvielfalt findet Ihr hier.

Das Manuskript ihrer Rede zum Auftaktpodium

Silas Siakor, Liberia 

ist ein international bekannter liberianischer Umweltschützer und Menschenrechtsaktivist. Für seinen Kampf um den Erhalt der liberianischen Regenwälder gründete er das Sustainable Development Institute of Liberia. Für seinen erfolgreichen Kampf zum Schutz der Regenwälder Liberias erhielt Siakor 2006 den Goldman Environmental Prize in San Franzisko überreicht. Ein Interview und Video zu seiner Person findet Ihr hier.

 

Joachim Spangenberg, Köln

ist Biologe, Ökologe und Volkswirt. Von 1992 bis 1999 war er Leiter der Arbeitsgruppe „Sustainable Societies” am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Wissenschaftszentrum Berlin und beim Institut für europäische Umweltpolitik Bonn. Seit der Gründung 1999 ist er Vizepräsident des Sustainable Europe Research Institute (SERI). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Integrierte Nachhaltigkeit, Kriterien, Indikatoren und Szenarien, Sustainability Science sowie Sozio-ökonomische Nachhaltigkeit.  Mehr über ihn hier.

 

Rolf Steppacher, Genf (Schweiz)

ist Dozent für Entwicklungs- und ökologische Ökonomie am Institut für Entwicklungsstudien der Universität Genf und lehrt an Universitäten in Bern, Zürich, Wien und Fort Hare (Südafrika). Als Mitarbeiter von „eco integrativ“ (Homepage hier) beschäftigt er sich mit dem ökologisch-ökonomisches Verhalten in Wirtschaft und Gesellschaft und hält Vorlesungen, Seminare und Vorträge zu den Themen Nachhaltige Entwicklung  sowie Grundlagen alternativer ökonomischer Theorie und Ökologie.

Thesenpapier für das Forum 03

Eckhard Stratmann-Mertens, Bochum

ist Gymnasiallehrer in Bochum, Gründungsmitglied der Grünen und war  in den 1980er Jahren wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion. In den 1990ern betrieb er das ÖKOREGIO–Büro für ökologische Wirtschafts- und Regionalentwicklung, Bochum. 1999 trat er aus der Partei aus; seit 2001 ist er Mitglied von Attac. Seit 25 Jahren veröffentlicht er zu den Themen Wachstumskritik und Schrumpfungspolitik.

Thesenpapier für das Forum 03

Alexandra Strickner, Österreich

gehört zu den GründerInnen von Attac Österreich, sie studierte Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.  Von 2003 bis 2009 arbeitete sie Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) als Handels- und Agrarpolitikexpertin, beobachtete bis 2006 WTO Verhandlungen in Genf und nahm an WTO Ministertreffen in Cancun und Hong Kong teil. Ihre Interessensschwerpunkte liegen auf europäischer Außenhandels- und Agrarpolitik. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Netzwerken (z. B. „Our World Is Not For Sale“), die Kampagnen gegen die Ausweitung der neoliberalen Globalisierung und für demokratische Alternativen „von unten“ entwickeln und umsetzen. Ihren Blog (eng.) findet Ihr hier.

 

Berit Thomsen, Hamm

ist Welthandels- und Landwirtschaftsreferentin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Fairer Welthandel ist eines ihrer Schwerpunktthemen.  Einen Beitrag dazu findet Ihr hier.

 

Barbara Unmüßig, Berlin

seit 2002 Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie ist verantwortlich für die Strategie und Programmentwicklung für Lateinamerika, Afrika, Asien, Nahost und das „Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie“. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen auf den Themen Globalisierung und internationale Klimapolitik, nationale und internationale Geschlechterpolitik sowie Demokratieförderung und Krisenprävention. Barbara Unmüßig hat zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge zu Fragen der internationalen Finanz- und Handelsbeziehungen, der internationalen Umweltpolitik und der Geschlechterpolitik veröffentlicht. Eine Liste ihrer Texte und Reden befindet sich hier.

 

Hans-Jürgen Urban, Frankfurt am Main

war in verschiedenen Bereichen innerhalb der IG Metall tätig. Seit 2003 ist er Leiter des Funktionsbereichs Gesellschaftspolitik/Grundsatzfragen/Strategische Planung beim Vorstand der IG Metall und seit 2007 als geschäftsführendes Vorstandsmitglied für Sozialpolitik, Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung zuständig. Er veröffentlichte verschiedene Bücher, zuletzt „Notstand der Demokratie - Auf dem Weg in den postdemokratischen Kapitalismus“. Seine Homepage gibt es hier.

 

Elisa Vega, Bolivien

Mitglied der bolivianischen Bäuerinnenorganisation Bartolina Sisa und Leiterin der Abteilung für Depatriarchalisierung im Vizeministerium für Dekolonialisierung, Ministerium für Kulturen, Bolivien. Sie wuchs in einer indigenen Gemeinschaft auf. 2007 wurde sie in die verfassungsgebende Versammlung Boliviens gewählt, in der das Konzept des Buen Vivir, des guten Lebens, Grundlage darstellt.

 

Harald Welzer

ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Zudem lehrt er Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen bei den Themen Erinnerung, Gruppengewalt und Klimakultur. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ (mit Claus Leggewie), „Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“.

Ingeborg Wick, Siegburg

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich „Frauen und Weltwirtschaft“ des SÜDWIND-Instituts für Ökonomie und Ökumene. Sie forscht seit vielen Jahren zu Themen wie Sozialstandards im Welthandel, informelle Arbeit, Freie Exportzonen, globale Sozialverantwortung von Unternehmen, Textil- und Bekleidungsindustrie und arbeitet in Bündnissen wie dem „Forum Arbeitswelten China-Deutschland“ und der „Clean Clothes Campaign“ mit. Sie verfasste zahlreiche Studien, darunter „Soziale Folgen des liberalisierten Weltmarkts für Textil und Bekleidung - Strategien von Gewerkschaften und Frauenorganisationen“ oder „Frauenarbeit im Schatten – Informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen“.  Einen von ihr verfassten Artikel findet Ihr  hier.

Thesenpapier für das Podium 4.

Gabriele Winker, Hamburg

forscht und lehrt im Bereich Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg-Harburg und ist Leiterin des Arbeitsbereichs Arbeit-Gender-Technik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf feministischen Theorieansätzen im Bereich der Arbeits-, Internet- und Techniksoziologie. Sie ist Mitgründerin des Feministischen Instituts Hamburg.

 

Uta von Winterfeld, Wuppertal

ist Privatdozentin am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität und Projektleiterin am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender und Nachhaltigkeit, Klimawandel und Demokratie, Nachhaltiges Arbeiten. Sie ist Mitglied im Komitee für Grundrechte und Demokratie, in der AG Frauen, im Forum Umwelt & Entwicklung, im Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften und des wissenschaftlichen Beirats von Attac. Ihre Publikation (mit Adelheid Biesecker) „Erwerbsarbeit im Schatten - im Schatten der Erwerbsarbeit?“ findet sich hier.

Thesenpapier für das Podium 08

Angelika Zahrnt, Neckargemünd

Volkswirtin und Systemanalytikerin, sie war von 1998 bis 2007 BUND-Vorsitzende. Derzeit ist sie Ehrenvorsitzende des BUND und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung.  Sie verfasste zahlreiche Publikationen über die Themen ökologische Steuerreform, Ökologie und Ökonomie, Frauen und Ökologie, Nachhaltigkeit und initiierte die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“.   Ihr Aufsatz „Ökologisch-soziale Zukunftsfähigkeit“ hier und ihr neues Buch (herausgegeben mit Irmi Seidl) „Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft“  hier.

Thesenpapier für das Podium 05

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