Aktuell

Neue Links, Blogs, Beiträge zur Wachstumskritik und die Alternativen

 

Kongresszeitung

Am Ostersamstag, den 23. April erwartete die LeserInnen der Berliner Tageszeitung eine besondere Überraschung: Zur Mobilisierung für den Kongress "Jenseits des Wachstums?!", lag der Taz-Ausgabe eine Kongresszeitung bei. Auf vier Seiten sind in der Beilage unter anderem Artikel über Klimagerechtigkeit, Gutes Leben (Buen vivir) und die Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch zu lesen.

Die Kongresszeitung ist jetzt online verfügbar: PDF-Dokument (0,7 MB)

Kritik der Wachstumskritik von Albrecht Müller auf der "Nachdenkseiten" von 21.4.2011 hier...

und einen Nachtrag von 13.5 findet ihr hier.

Alexis J. Passadakis und Matthias Schmelzer haben eine Replik verfasst, die sich kritisch mit der Kritik Müllers auseinandersetzt. Hier als PDF.

 

Zwei Neuerscheinungen zu Postwachstumsökonomie

Im VSA-Verlag erschienent der AttacBasisText „Postwachstum: Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte“   Hier bieten Matthias Schmelzer und Alexis Passadakis eine Analyse der Wachstumsproblematik und Ansätzen für eine solidarische Postwachstumsökonomie. Das Buch kann für 6,50 hier bestellt werden.

Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben. Andreas Exner & Christian Lauk, Uta von Winterfeld, Niko Paech, Serge Latouche, Adelheid Biesecker, Oliver Powalla, Mohssen Massarrat, Frigga Haug, Friederike Habermann, Alberto Acosta, Alexis Passadakis & Matthias Schmelzer und anderen. Diesen könnt ihr hier bestellen. 

 

Wachstum der Grenzen - Auf dem Weg in die ökologische Moderne

Artikel von Ralf Fücks vom 18.04.2011 hier.

 

Eine Stationäre Wirtschaft

Eine gescheiterte Wachstumsökonomie und eine Stationäre Volkswirtschaft sind nicht dasselbe. Es sind sehr unterschiedliche Alternativen, denen wir uns gegenüber sehen.

Die Erde als Ganzes befindet sich ungefähr im Zustand des Gleichgewichts. Weder Oberfläche noch innere Masse wachsen oder schrumpfen. Der Zufluss strahlender Energie zur Erde ist gleich dem Abfluss. Und die stofflichen Importe aus dem Weltraum sind ungefähr gleich den Exporten (beides vernachlässigbar). Das heißt jedoch nicht, dass die Erde statisch ist – innerhalb eines Gleichgewichtssystems kann sich qualitativ sehr viel verändern. Und genau das ist auf der Erde geschehen. Die wichtigste Veränderung in jüngster Zeit war das ungeheure Wachstum eines Untersystems der Erde, nämlich der Wirtschaft, im Verhältnis zum Gesamtsystem, der Ökosphäre. 

Eine neue Übersetzung von einem Aufsatz von Herman E. Daly School of Public Policy University of Maryland  Mehr...

 

Erklärung zu Fukushima

Die Attac-Vorbereitungsgruppe des Kongresses "Jenseits des Wachstums?!" hat eine Erklärung anlässlich der Atomkatastrophe in Japan verfasst, mit dem Titel "AKWs abschalten, Stromverbrauch deutlich reduzieren! Den Wachstumswahn stoppen!" Den Text finden Sie hier.

 

Barcelona Erklärung 2010

Bislang gibt es nur wenige brauchbare Dokumente, die in deutscher Übersetzung die internationale Debatte über die Wachstumsrücknahme wiedergeben. Eine davon ist die Erklärung von Barcelona. Im März 2010 trafen sich dort mehr als 400 Personen aus 40 Ländern zur zweiten "Internationalen Postwachstumskonferenz". Die erste fand 2008 statt. Die Erklärung vom März 2010 finden Sie hier.

 

 

DEBATTE: Klimaschutz durch Wirtschaftswachstum ?

Ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise wird gegenwärtig die Idee eines „grünen New Deal“ intensiv diskutiert. Doch ist dieses Projekt wirklich geeignet, den Klimakollaps aufzuhalten?

Von Alexis Passadakis und Tadzio Müller in "Blätter für deutsche und internationale Politik" 4/2009 hier.

 

Wachstumsdämmerung

Grüne Technologie und grünes Wachstum werden weder die Ökosphäre noch unsere »Bequemokratie« retten. Die Zukunft liegt jenseits des Wachstumsdiktats in einer auf Genügsamkeit und Selbstversorgung basierenden Postwachstumsökonomie.  Artikel von Niko Paech in OYA (Ausgabe 8 März/April 2011) hier.

 

Postwachstumserklärung von Barcelona 2010 (deutsch)

Mitten in einer internationalen Krise haben sich über 400 Menschen, darunter Forscher und Experten, aus 40 Staaten im März 2010 in Barcelona zur zweiten internationalen Postwachstumskonferenz getroffen.

Die neue Übersetzung von Harald Langen und Hannah Kirchmeier finden Sie hier.

 

Redebeitrag von Werner Rätz (attac D) auf der Anti-AKW-Kundgebung am 19.03.11 in Frankfurt am Main.

Die Ereignisse in Japan in den letzten Tagen haben gezeigt, was wir immer wussten: Die Atomtechnologie ist eine mörderische Technologie und wer sich daran beteiligt oder sie rechtfertigt, beteiligt sich am Umbringen von Menschen. Da gibt es nur eines: - Raus auf die Straße! - Raus aus der Technologie! - Sofort! - Vollständig!  mehr

 

Beitrag von Meena Raman,  Third World Network and Friends of the Earth, Malaysia

Living simply and sustainably so that others can simply live

Text (en) hier


Kritik an der Fachkompetenz der Wachstums-Enquete-Kommission.  

Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung in einem Gastkommentar für das Nachhaltigkeitsmagazin GLOCALIST (www.glocalist.com): "Wieder einmal wurden die Benennungen nach den alten, undurchschaubaren innerparteilichen Proporzgesichtspunkten vergeben. Dem Außenstehenden erschließen sich diese nicht, und mit fachlicher Qualifikation haben sie nicht viel zu tun." Quelle: Deutsche Umweltstiftung (www.deutscheumweltstiftung.deweiter...

 

Wachstums-Enquete ohne weibliche Sachverständige

erregt Protest.  Attac-Kongress zum Thema berücksichtigt feministische Expertise Mit einem öffentlichen Appell protestiert die interdisziplinäre "Forschungsgruppe starke Nachhaltigkeit und (Re)Produktivität", der auch mehrere Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates von Attac angehören, gegen die Besetzung der Enquete-Kommission zu Wachstum mit ausschließlich männlichen Sachverständigen. Dass der Bundestag ein 17-köpfiges Beratergremium einsetzt, ohne eine einzige Frau zu berufen, ist ein Skandal, der umgehend korrigiert werden muss. Wir unterstützen den Protest der Forschungsgruppe und veröffentlichen den Appell auf auf der Webseite der Attac-Arbeitsgruppe Gender.

 

Ein neuer Blog

demonetize.it

Aus der Zielsetzung:

Demonetarisierung, die bewusste Selbstorganisation der Produzierenden, ist der Ausweg. Demonetarisierung ist die erste Voraussetzung einer freien Gesellschaft. Geld ist das Mittel des allgemeinen Tausches von “Wertgleichem” im Sinne des abstrakten ökonomischen Werts. Das Geld zu überwinden, bedeutet den Warentausch zu überwinden und beizutragen anstatt zu tauschen. Damit eine demonetarisierte Gesellschaft frei von Herrschaft ist, müssen neue Produktions- und Lebensweisen entwickelt werden. Demonetarisierung ist in einer breiten Palette von Debatten und Praktiken für eine andere Gesellschaft, die ebenso notwendig wie möglich ist, präsent. Demonetize.it! macht sie sichtbar, bringt sie zusammen und zeigt Unterschiede auf.

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